Pausensoftware: Geheimwaffe im Kampf gegen RSI

Untersuchungen zeigen, dass seit Jahren eine Zunahme körperlicher Beschwerden im Zusammenhang mit der Bildschirmnutzung zu verzeichnen ist. Die am häufigsten auftretenden Beschwerden sind RSI-Beschwerden. Etwa 3,2 Millionen Arbeitnehmer in den Niederlanden leiden an RSI. Aber was genau ist RSI und wie kann man diesen Beschwerden vorbeugen? Und was macht Pausensoftware zu einer Waffe im Kampf gegen RSI?

RSI im Überblick

RSI steht für „Repetitive Strain Injuries“ (Verletzungen durch wiederholte Belastung). Wörtlich bedeutet es: Beschwerden, die durch sich wiederholende Bewegungen verursacht werden. RSI ist ein Sammelbegriff für verschiedene Belastungsbeschwerden im Oberkörperbereich. Die Beschwerden können im oberen Rücken, im Nacken- und Schulterbereich, in Armen, Ellbogen, Handgelenken, Händen und Fingern auftreten. Sie kennen wahrscheinlich eine Reihe von RSI-Beschwerden. Es gibt den Tennisarm, die Schultersteife, den Golferellenbogen und den Mausarm.

 

Bei der Bildschirmarbeit wird diese Überlastung vor allem durch das Tippen und die Benutzung der Maus verursacht. Dies führt zu einer dynamischen und sich wiederholenden Belastung der kleinen Unterarmmuskeln und der Sehnen in Hand und Handgelenk. Eine intensive Beanspruchung dieser kleinen Muskeln und Sehnen kann zu Überlastungen führen. Zusätzlich zu den sich wiederholenden Bewegungen verursacht die Bildschirmarbeit eine statische Belastung der großen Muskeln im oberen Rücken, Nacken und in den Schultern. Langes Sitzen in einer Position mit erhöhter Muskelanspannung verringert die Durchblutung und führt zu einer Übersäuerung dieser großen Muskeln und zu Schmerzen.

 

Wie können Sie RSI-Beschwerden erkennen?

Laut Jip Driehuizen & Carien Karsten (in ihrem Buch „Omgaan met RSI“) ist RSI vorhanden, wenn:

  • Die Beschwerden schon länger als etwa sechs Wochen bestehen.
  • Schmerzen oder ein unangenehmes, unbestimmtes oder taubes Gefühl oder Kribbeln an mindestens einer der folgenden Stellen auftreten: an einer bestimmten Stelle zwischen den Schulterblättern, im Schultermuskel, um das Schultergelenk, um den Ellbogen (links, rechts oder beidseitig), im Unterarm (hinten, vorne oder beidseitig), im Handgelenk oder in einem oder mehreren Fingern.
  • Die Symptome verschlimmern sich rasch bei feinen Bewegungen und langem Sitzen in derselben Position. Die am häufigsten genannten sind: Computerarbeit und Autofahren. Die Schmerzen verschlimmern sich oft nach der Aktivität.
  • Die Symptome werden durch Kraftausübung mit den Händen (Drücken, Heben) ausgelöst.
  • Die Beschwerden äußern sich in angespannten Situationen (bei Stress).

 

RSI-Beschwerden treten häufig während oder unmittelbar nach einer Belastungs- oder Stressphase auf. Sie beginnen meist lokal: Krämpfe oder quälende Schmerzen in bestimmten Muskeln oder Sehnen. Diese Beschwerden können sich verschlimmern, wenn Sie keine Maßnahmen ergreifen. Sie können Ausstrahlungen wie Kribbeln oder ein taubes Gefühl in den Fingern spüren. Letztendlich kann es sogar zum Verlust von Kraft führen.

 

Die Kraft der Entspannung und der Bewegung

Dasselbe gilt für RSI: Vorbeugen ist besser als heilen. Im Kampf gegen RSI ist es wichtig, dafür zu sorgen, dass der Körper nicht überlastet wird. Das können Sie erreichen, indem Sie nicht zu lange arbeiten und während Ihres Arbeitstages regelmäßig Pausen einlegen. Eine kurze Pause ermöglicht es Muskeln und Sehnen, sich zu entspannen und zu erholen. Sie können eine Pause einlegen und Ihre Arbeitshaltung ändern. Noch besser ist es, wenn Sie Ihren Arbeitsplatz ganz verlassen und sich bewegen. Bewegung verbessert die Durchblutung des Körpers. Dadurch wird eine Übersäuerung der großen Muskelgruppen verhindert. Es ist wichtig, dass Sie sich während Ihres Arbeitstages regelmäßig Zeit für sich selbst nehmen und sich überprüfen. Läuft immer noch alles gut? Ein steifer Nacken oder Rücken bedeutet oft: „Beweg dich“. Abwechslung ist der wichtigste Tipp. Es ist gut, eine Pause zu machen und etwas ganz anderes zu tun.

 

Pausensoftware als Waffe

Bauen Sie mehr Entspannung und Bewegung in Ihren Arbeitsalltag ein. Es liegt auf der Hand. Wahrscheinlich sehen Sie die Vorteile bereits, aber in der Praxis ist das oft leichter gesagt als getan. Denn wenn Sie konzentriert arbeiten, vergeht die Zeit wie im Fluge, und ein paar weitere Stunden vergehen im Handumdrehen.

 

Zum Glück gibt es verschiedene Hilfsmittel, die Ihnen helfen können, Pausen in Ihren Arbeitstag einzubauen und so RSI zu bekämpfen. Für manche reicht es aus, einen Timer oder Wecker zu benutzen, um bei der Arbeit gesund zu bleiben. Sie können auch eine Pausensoftware verwenden. Dieses Pausentool erinnert Sie während der Arbeit daran, sich zu entspannen und sich zu bewegen. Wenn die Pausensoftware an Ihre Bedürfnisse und Ihre Arbeitsweise angepasst ist, wird sie Sie bei Ihrem neuen Arbeitsverhalten unterstützen und als Waffe gegen RSI dienen. Entspannung und Bewegung bei der Arbeit werden zu einer gesunden Gewohnheit!

 

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